Burgruine Weissenstein

Der Fichtelsee ist ein zauberhafter See im Fichtelgebirge, der uns mit seiner idyllischen Lage überzeugt hat. Eingebettet zwischen bewaldeten Hügeln und den typischen Felskanzeln bietet der Fichtelsee eine malerische Kulisse für Spaziergänge, Wanderungen und Naturbeobachtungen. Bevor ich dir meine persönlichen Erlebnisse und Bilder im Detail zeige, möchte ich dir drei weitere Fichtelgebirge Geheimtipps zeigen. Die Weißmainquelle ist eine der bedeutendsten Quellen im Fichtelgebirge und ein beeindruckendes Naturdenkmal. Ein Spaziergang entlang des Quellgebiets ermöglicht dir, die unberührte Schönheit der Natur in vollen Zügen zu genießen. Die Girglhöhle ist eine geheime Attraktion in der Nähe des Fichtelsees. Mit ihren Felsen und dunklen Gängen lädt die kostenlose Girglhöhle zu aufregenden Erkundungen ein. Der Rudolfstein ist eine markante Felsformation mit Aussichtskanzel. Eine Wanderung führt zu diesem spektakulären Felsen im Fichtelgebirge.
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So nun viel Spaß am Fichtelsee!

DER REISEBLOGGER
Markus Schmidt

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Die Burgruine Weißenstein ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit im Steinwald, nahe dem Fichtelsee
Die Burgruine Weißenstein ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit im Steinwald, nahe dem Fichtelsee
Burgruine Weißenstein Wanderung im Herbst
Burgruine Weißenstein Wanderung im Herbst
Burgruine Weißenstein Ausblick über den Oberpfälzer Wald
Burgruine Weißenstein Ausblick über den Oberpfälzer Wald

Die Burgruine Weißenstein: Ein Juwel im Steinwald

Die Burgruine Weißenstein hat ihre Ursprünge vermutlich im 13. Jahrhundert. Sie ist ein beeindruckendes Zeugnis der mittelalterlichen Geschichte Bayerns und erzählt von einer Zeit, in der Burgen und Festungen eine wichtige Rolle spielten. Die Ruine selbst war bis 1550 eine große Ganerbenburg, was bedeutet, dass sie von mehreren Familien bewohnt wurde. Ihr Erhaltungszustand ist heute in gutem Zustand. Freiwillige haben hier ganze Arbeit geleistet, so daß die Burgruine mit Mauerresten und Teilen des imposanten Burgfrieds besucht werden kann. Die Burgruine Weißenstein befindet sich rund 30 Kilometer vom Fichtelsee entfernt auf dem Weißenstein-Gipfel, der von imposanten Felsformationen umgeben ist. Die natürlichen Felstürme, darunter bizarr verwitterte Granitwollsäcke, tragen zur einzigartigen Umgebung der Ruine bei. Diese faszinierende Verbindung von geschichtlichen Überresten und natürlicher Schönheit macht sie zu einem einzigartigen Ausflugsziel, das gleichermaßen Geschichtsinteressierte und Naturliebhaber anspricht. Diese historische Stätte ist eine der herausragenden Sehenswürdigkeiten in der Oberpfalz und ein beeindruckendes Juwel der bayerischen Geschichte.

Der Steinwald selbst ist bekannt für seine einzigartige Schönheit, die aus dichten Wäldern und eindrucksvollen Felsformationen besteht.
Er befindet sich südlich des Fichtelgebirges und ist eine der atemberaubenden Naturlandschaften in Bayern. Der Steinwald erstreckt sich südlich der Stadt Marktredwitz und nördlich von Erbendorf im Landkreis Tirschenreuth. Er präsentiert sich mit markanten Erhebungen, von denen die Platte nahe der Burgruine mit ihrem Gipfelturm auf 946 Metern über dem Normalnull (NN) die höchste ist. Weitere namhafte Gipfel wie Katzentrögel, Schloßfelsen, Weißenstein mit der Ruine Weißenstein und Grandfelsen tragen zur majestätischen Kulisse bei. Die Region ist geologisch faszinierend, da sie hauptsächlich aus Granit besteht. Besonders bemerkenswert sind die zahlreichen markanten Felsen und Granitblöcke, die oft skurrile Formen aufweisen und seltsame Namen wie Katzentrögel, Zipfeltannenfelsen und Saubadfelsen tragen. Der Steinwald ist von Basaltkuppen im Süden und Osten umgeben, wie dem Parkstein und dem Rauhe Kulm. Diese markanten Erhebungen setzen die spektakuläre Geologie der Region fort. Der Steinwald beherbergt auch eine reiche Vielfalt an Edelsteinen, darunter Achat und Jaspis, sowie Erze wie Spat-, Braun- und Roteisen. Früher wurden diese Bodenschätze abgebaut, während heute verbliebene Vorkommen zu klein und verstreut sind, um wirtschaftlich rentabel zu sein.

DIE GESCHICHTE DER BURG WEISSENSTEIN
Die Ursprünge und die wechselvolle Geschichte der Burgruine Weißenstein sind eng mit den Notthaffts und den Wolffen von Weißenstein verbunden. Der Name dieser imposanten Burg erschien erstmals in einer Urkunde am 21. März 1279 als „Wisstenstein“. Damals trat ein gewisser „Wolff de Wisstenstein“ als Urkundenzeuge bei einer Güterübertragung auf. Diese Familie Notthafft war damals ebenfalls in der Nähe ansässig und stellte weitere Zeugen für diese Transaktion. Es wird angenommen, dass die Wolffen von Weißenstein schon vor dieser Zeit eine erste kleine Burganlage an der wichtigen Straße vom Friedenfelser Raum über den Steinwald nach Hohenhard errichtet hatten. Diese frühe Anlage wurde als „Blochwerk“ bezeichnet und umfasste einen Turm, dessen Obergeschoss in Fachwerk- oder Blockbauweise ausgeführt war.

Die Burg wechselte im Laufe der Jahre mehrmals den Besitzer und wurde Gegenstand kriegerischer Auseinandersetzungen, insbesondere im Kontext des Thronstreits und den Kriegen zwischen Bayern und Böhmen. Im Jahr 1333 wurde Albrecht Notthafft XI. Mitbesitzer des Weißensteins. Es wurde betont, dass er aufgrund der Parteinahme seines Vaters für Friedrich den Schönen von Österreich im Thronstreit keinen Schaden erleiden sollte. Die Burg hat in den darauf folgenden Jahren verschiedene Umbauten und Erweiterungen erlebt, die von den jeweiligen Besitzern initiiert wurden. Sie wurde zu dieser Zeit vermutlich in den Umfang ausgebaut, den man heute aus den freigelegten oder noch unter Schutt liegenden Grundmauern erkennen kann.

Im Jahr 1373 übernahm Albrecht Notthafft XII., der Sohn von Albrecht Notthafft XI., die Burg Weißenstein und gründete die Weißensteiner Linie des Notthafft-Geschlechts. Diese Linie behielt den Besitz der Burg bis zu ihrem Aussterben im Jahr 1718. Zwischenzeitlich wurde die Herrschaft Weißenstein aus wirtschaftlichen Gründen von 1552 bis 1566 an die von Waldenfels verkauft, die mit den Notthaffts verwandt waren, und dann wieder zurückgekauft. Später gingen die Besitzverhältnisse auf Verwandte aus der Bodensteiner Linie über, die die Burg bis 1882 in ihrem Besitz hatten.

Die Burg Weißenstein war jedoch nicht immer im Alleinbesitz einer Person, sondern gehörte einem Familienverband. Jedes Mitglied der Notthaffts von Weißenstein besaß einen Anteil an der Burg, was als Ganerbschaft bezeichnet wurde. Ein Burgfriedensvertrag aus dem Jahr 1464 regelte die Erhaltung und Nutzung der Burg. Zu dieser Zeit wurde ein Pfleger als Schlossverwalter und zwei Torwächter genannt. Dies legt nahe, dass die Burg Weißenstein zu dieser Zeit selten als Wohnsitz der Eigentümer diente. Die Notthaffts hatten stattdessen neue Sitze in Friedenfels und Poppenreuth errichtet.

Die Burgruine Weißenstein Wanderung ab Hohenhard

Der Weg zur Burgruine Weißenstein beginnt in Hohenhard, einem malerischen Dorf im Herzen des Steinwalds. Von hier aus führt ein gut ausgeschilderter Wanderweg durch den Wald zur Ruine. Diese Wanderung ist für Familien mit Kindern geeignet und bietet die Möglichkeit, die Natur und die Geschichte der Region auf eine einzigartige Weise zu erleben. Die Strecke ist leicht und führt die Besucher durch einen schattigen Wald, was besonders an warmen Tagen eine angenehme Erfahrung ist. Im Herbst verwandelt sich der Mischwald in ein leuchtendes Farbspektakel, was die Wanderung zu einer unvergesslichen Herbstaktivität macht. Die Distanz vom Parkplatz bis zur Burgruine beträgt etwa 1,5 Kilometer, was einer Gehzeit von weniger als 30 Minuten entspricht. Der Weg ist relativ flach und gut begehbar, sodass er sich ideal für Familien und auch Wanderanfänger eignet.

  • Weglänge vom Parkplatz zur Burgruine: ca. 1,5 Kilometer
  • Gehzeit: weniger als 30 Minuten
  • Schwierigkeit: Flacher und gut begehbarer Weg
  • Geeignet: für Familien, Ideal für Wanderanfänger

Der Burgruine Weißenstein Parkplatz

Du kommst mit dem Auto leicht in die Nähe der Ruine. Die Burgruine Weißenstein selbst ist mit dem Auto nicht erreichbar. Du kannst sie nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen. Es gibt einen Wanderparkplatz in Hohenhard, von dem aus Besucher ihre Reise zum Weißenstein beginnen können. Dieser Parkplatz ist leicht zu finden und bietet eine bequeme Ausgangsbasis für das Abenteuer im Steinwald. Hier der Link zur Google Karte. Die Nutzung des Parkplatzes ist kostenlos.

Wichtige Informationen für Besucher

Der Eintritt zur Burgruine Weißenstein ist kostenlos, was diesen Ausflug besonders familienfreundlich macht. Die Erhalter der Ruine ermöglichen es jedem, dieses historische Juwel zu erleben und zu genießen. Die Burgruine Weißenstein ist das ganze Jahr über geöffnet, was bedeutet, dass du sie in jeder Jahreszeit besichtigen kannst. Du kannst auch zum Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang auf die Burgruine. Das ist besonders stimmungsvoll! Bedenke dabei aber, daß du eine Taschenlampe oder Stirnlampe dabei hast. Es gibt keinerlei Beleuchtung auf der Burg.

Zusammenfassend ist die Burgruine Weißenstein eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten in der Oberpfalz und im gesamten Steinwald. Ihre faszinierende Kombination aus Geschichte und Natur, die leichte Zugänglichkeit und der kostenlose Eintritt machen sie zu einem idealen Ziel für Familienausflüge und Abenteuerlustige, die die Schönheit und Geschichte Bayerns erleben möchten. Wenn du schon einmal hier bist, solltest du noch das Stück zum Oberpfalzturm wandern. So erreichst du den höchsten Punkt im Steinwald und kannst auf den Aussichtsturm steigen.
–> Oberpfalzturm

Häufige Fragen

Wo befindet sich die Burgruine Weißenstein?

Die Burgruine Weißenstein befindet sich im Steinwald, einem malerischen Mittelgebirge in der Oberpfalz, Bayern. Genauer gesagt liegt sie nördlich der Ortschaften Waldershof und Erbendorf im Landkreis Tirschenreuth.

Was ist die Burgruine Weißenstein?

Die Burgruine Weißenstein ist ein historisches Juwel und ein beeindruckendes Zeugnis der mittelalterlichen Geschichte Bayerns. Sie wurde wahrscheinlich im 13. Jahrhundert errichtet und hat im Laufe der Jahrhunderte eine bewegte Geschichte erlebt. Heute ragt der imposante Bergfried der Burg als Aussichtsturm über die Baumwipfel und bietet eine atemberaubende Aussicht auf den malerischen Steinwald und die umliegende Landschaft. Dies macht die Ruine Weißenstein zu einer der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten in der Oberpfalz.

Wie hoch ist der Weißenstein-Gipfel, auf dem die Ruine steht?

Der Weißenstein-Gipfel erhebt sich majestätisch auf 863,5 Metern über dem Meeresspiegel. Diese erhöhte Lage verleiht der Burgruine Weißenstein eine imposante Präsenz und ermöglicht einen beeindruckenden Panoramablick.

Welche historische Bedeutung hat die Burgruine Weißenstein?

Die Burg Weißenstein hat eine reiche historische Vergangenheit. Urkundlich erstmals im Jahr 1279 erwähnt, wurde sie von der Familie Notthafft und anderen lokalen Adelsgeschlechtern bewohnt. Die Burg diente bis 1550 als große Ganerbenburg, was bedeutet, dass mehrere Familien gleichzeitig in der Burg lebten. Sie war Zeuge historischer Ereignisse und kriegerischer Auseinandersetzungen, die Bayern und Böhmen miteinander verbanden.

Welche Aktivitäten sind auf der Burgruine Weißenstein möglich?

Besucher können die Ruine Weißenstein erkunden und den Burgfried als Aussichtsturm besteigen. Vom Turm aus bietet sich ein atemberaubender Panoramablick auf den Steinwald und die umliegende Landschaft. Dies ermöglicht es den Besuchern, sich in die Rolle von Rittern und Prinzessinnen zu versetzen und die Geschichte der Burg zu erleben. Zusätzlich gibt es entlang des inneren und äußeren Rundgangs der Burg zahlreiche Informationstafeln, die interessante Fakten über die Geschichte und den Aufbau der Burg liefern.

Wie gelangt man zur Burgruine Weißenstein?

Die Wanderung zur Burgruine Weißenstein beginnt in Hohenhard, einem charmanten Dorf im Steinwald. Der gut ausgeschilderte Wanderweg führt durch den Wald bis zur Ruine. Der Weg ist flach und gut begehbar, was ihn ideal für Familien und Wanderanfänger macht. Die Distanz vom Parkplatz bis zur Burgruine beträgt etwa 1,5 Kilometer, was einer Gehzeit von weniger als 30 Minuten entspricht

Gibt es Parkmöglichkeiten in der Nähe der Burgruine Weißenstein?

Ja, Besucher können ihr Auto auf dem Wanderparkplatz in Hohenhard abstellen. Dieser Parkplatz ist leicht zu finden und bietet eine bequeme Ausgangsbasis für das Abenteuer im Steinwald.

Was sind die Öffnungszeiten der Burgruine Weissenstein?

Die Burgruine Weissenstein ist das ganze Jahr über zugänglich. Dies bedeutet, dass du die Ruine zu jeder Jahreszeit besichtigen kannst, sei es im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter.

Wie viel kostet der Eintritt zur Burgruine Weissenstein?

Der Eintritt zur Burgruine Weissenstein ist kostenlos, was dieses Ausflugsziel besonders familienfreundlich macht. Die Erhalter der Ruine ermöglichen den Zugang zur Burgruine ohne Eintrittsgebühr.

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