Epprechtstein

Der Fichtelsee ist ein zauberhafter See im Fichtelgebirge, der uns mit seiner idyllischen Lage überzeugt hat. Eingebettet zwischen bewaldeten Hügeln und den typischen Felskanzeln bietet der Fichtelsee eine malerische Kulisse für Spaziergänge, Wanderungen und Naturbeobachtungen. Bevor ich dir meine persönlichen Erlebnisse und Bilder im Detail zeige, möchte ich dir drei weitere Fichtelgebirge Geheimtipps zeigen. Die Weißmainquelle ist eine der bedeutendsten Quellen im Fichtelgebirge und ein beeindruckendes Naturdenkmal. Ein Spaziergang entlang des Quellgebiets ermöglicht dir, die unberührte Schönheit der Natur in vollen Zügen zu genießen. Die Girglhöhle ist eine geheime Attraktion in der Nähe des Fichtelsees. Mit ihren Felsen und dunklen Gängen lädt die kostenlose Girglhöhle zu aufregenden Erkundungen ein. Der Rudolfstein ist eine markante Felsformation mit Aussichtskanzel. Eine Wanderung führt zu diesem spektakulären Felsen im Fichtelgebirge.
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So nun viel Spaß am Fichtelsee!

DER REISEBLOGGER
Markus Schmidt

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Erst durch das Granitlabyrinth am Fuße es Epprechtstein spazieren
Erst durch das Granitlabyrinth am Fuße es Epprechtstein spazieren
Danach entlang des Steinbruchwegs auf den Epprechtstein hinauf - vorbei an den Steinbrüchen
Danach entlang des Steinbruchwegs auf den Epprechtstein hinauf – vorbei an den Steinbrüchen
Epprechtstein Wanderung mit Blick auf den See im Steinbruch
Epprechtstein Wanderung mit Blick auf den See im Steinbruch
Epprechtstein Wanderung im Fichtelgebirge - vorbei an ehemaligen Steinbrüchen
Epprechtstein Wanderung im Fichtelgebirge – vorbei an ehemaligen Steinbrüchen

Der Epprechtstein im Fichtelgebirge

Der Epprechtstein ist ein Berg im nördlichen Fichtelgebirge in Bayern. Er ist rund 20 Kilometer vom Fichtelsee entfernt und eine der besonders sehenswerten Fichtelgebirge Berge. Mit einer Höhe von 798 Metern über dem Meeresspiegel ist er eine markante Erhebung in der Region. Der Epprechtstein ist nicht nur ein beeindruckendes geografisches Merkmal, sondern auch von großer geologischer Bedeutung. Mineralogisch gesehen ist der Epprechtstein der interessanteste Berg im gesamten Fichtelgebirge. Er ist bekannt für das Vorkommen von Granit, einem besonderen Gestein, das hier abgebaut wird. Rund um den Berg gibt es etwa 20 Steinbrüche, von denen drei heute noch aktiv sind.

Historisch gesehen ist der Epprechtstein auch von Bedeutung. Auf seinem Gipfel befinden sich die Ruine der Burg Epprechtstein, deren Wurzeln bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Die Burg spielte in der Geschichte der Region eine wichtige Rolle. Zusätzlich zu seiner geologischen und historischen Bedeutung bietet der Epprechtstein auch eine moderne Attraktion. Am Fuße des Berges wurde das Granitlabyrinth errichtet, ein beeindruckendes künstlerisches Werk aus mächtigen Granitblöcken. Der Epprechtstein ist ein beliebtes Ziel für Wanderer, da er durch ein gut ausgebautes Wegenetz erschlossen ist. Mehrere Wanderrouten führen zum Gipfel, von dem aus man eine beeindruckende Aussicht auf das Fichtelgebirge genießen kann. Besonders beliebt ist der Steinbruchweg.

Granitlabyrinth Epprechtstein

Das Granitlabyrinth am Epprechtstein ist ein einzigartiges Ausflugsziel im nördlichen Fichtelgebirge. Anders als natürliche Felsenlabyrinthe wurde dieses von Menschenhand geschaffen und ist ein beeindruckendes Beispiel menschlicher Kreativität und Gestaltungskraft. Das Herzstück des Granitlabyrinths bildet ein quadratisches Gebilde von 34 Metern Breite und 34 Metern Länge, das aus etwa 0,5 Meter hohen Granitquadern besteht. Diese wurden arrangiert, um eine verworrene, labyrinthartige Struktur zu formen. Das Labyrinth ist durch zwei Achsen in vier Quadrate unterteilt, wobei jede Achse in eine der vier Himmelsrichtungen weist. Im Zentrum des Labyrinths thront ein majestätischer fünf Meter hoher Obelisk aus Epprechtsteingranit. Auf ihm prangt eine Inschrift, die die Besucher einlädt, eine spirituelle Reise der Selbstreflexion und Entdeckung zu unternehmen: „Im Labyrinth verliert man sich nicht. Im Labyrinth findet man sich. Im Labyrinth begegnet man nicht dem Minotaurus. Im Labyrinth begegnet man sich selbst.“

Ein Hügel neben dem eigentlichen Granitlabyrinth bietet den perfekten Aussichtspunkt, um das gesamte Labyrinth zu überblicken. Von hier aus können Besucher die beeindruckende Struktur des Felsenlabyrinths bewundern und die Besucher beim Weg durch das Labyrinth beobachten. Das Granitlabyrinth ist das ganze Jahr über rund um die Uhr geöffnet, und der Eintritt ist kostenlos. Ein kostenloser Parkplatz direkt neben dem Labyrinth macht die Anreise bequem und unkompliziert. Es ist ein Ort, der nicht nur beeindruckt, sondern auch zum Verweilen und Nachdenken einlädt.

Auf den Epprechtstein wandern

Epprechtstein Wanderung im Herbst
Epprechtstein Wanderung im Herbst

Die Wanderung zum Epprechtstein startet am Parkplatz des Infozentrums Granitlabyrinth. Von hier aus führt der markierte Steinbruchwanderweg durch eine faszinierende Landschaft. Die Tour bietet eine abwechslungsreiche Strecke mit einem Anstieg von rund 150 Höhenmetern. Die Gesamtlänge beträgt etwa 4,5 Kilometer, beginnend auf einer Höhe von 645 Metern und endend am Gipfel des Epprechtsteins auf 781 Metern. Während der Wanderung gibt es zahlreiche Attraktionen, die diesen Wanderweg besonders attraktiv machen. Zu den besonderen Stationen gehören das beeindruckende Granitlabyrinth am Ausgangspunkt und Endpunkt der Tour sowie die Steinverladestelle, wo früher die Granitsteine für den Transport bis nach Amerika verladen wurden.

Du siehst direkt vom Wanderweg in den Schlossbrunnen-Steinbruch. Das ist ein aktiver Granitsteinbruch, der auch heute noch in Betrieb ist. Vom Aussichtspunkt ergibt sich ein Rundblick auf das Abbaugelände und die Felswand, von der der Granit herausgesprengt wird. Als nächste besondere Attraktion erreichen wir den Luisentisch. Hier weilte einst die Königin Luise, daher der Name Luisentisch. Er bietet einen wunderschönen Aussichtspunkt auf einen stillgelegten Steinbruch. Der Königsweg führt vom Luisentisch durch den wunderbaren Laubwald hinauf zur Burgruine. Du kannst in die Burgruine Epprechtstein hinein gehen und die Anlage innerhalb der Mauern besichtigen. Über eine Treppe geht es hinauf ins obere Geschoß und auf die oberhalb gelegene Aussichtsplattform. Von hier hast du einen genialen Rundblick. Mehr zur Burg erfährst du im folgenden Abschnitt.

Auf dem Rückweg solltest du unbedingt beim Rupprechtsbruch einen Stopp einlegen. Vom Wanderweg sieht man hinunter auf einen sehr idyllischen See, umgeben von Felswänden. Der Steinbruchsee ist ein extrem idyllischer Rückzugsort inmitten der Natur. Der weitere Rückweg führt vorbei an historischen Orten des Steinbergbaus. Immer der Beschilderung folgend erreichen wir den Ausgangspunkt der Wanderung. Zusammenfassend verspricht die Epprechtstein-Wanderung nicht nur beeindruckende Ausblicke und eine abwechslungsreiche Strecke, sondern auch interessante Einblicke in die Geschichte und Geologie dieser Region.

Burg Epprechtstein

Die Burg Epprechtstein steht allen Besuchern offen - oben ist eine Aussichtsplattform
Die Burg Epprechtstein steht allen Besuchern offen – oben ist eine Aussichtsplattform

Die Burg Epprechtstein ist eine imposante Gipfelburg. Sie thront auf dem gleichnamigen Gipfel, 782,1 Meter über dem Meeresspiegel. Ihre Ursprünge werden zwischen 1150 und 1180 vermutet. Die erste urkundliche Erwähnung von „Eberhardus de Eckebretsteine“ findet sich in einer Schenkungsurkunde des Herzogs Otto II. von Meranien im Jahr 1248. In den folgenden Jahrhunderten wechselte die Burg mehrfach den Besitzer. 1308 wurden die Brüder Ulrich, Heinrich und Nickel, auch bekannt als die Säcke, von König Heinrich VII. mit der Veste Epprechtstein belehnt. Nach einem Raubüberfall stürmten 1337 die Burggrafen von Nürnberg die Anlage und erhielten sie zu Lehen. Schließlich erwarben sie 1355/1356 die gesamte Burg und das umliegende Gebiet durch Kauf. Dies führte dazu, dass der Epprechtstein und Kirchenlamitz Teil des Sechsämterlandes wurden. Der Burgturm spielte eine bedeutende Rolle im Verteidigungssystem der Wartordnung von 1498. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg durch Truppen des Vogts Heinrich von Plauen zerstört und verfiel. Ende des 18. Jahrhunderts fanden der Heimatforscher Johann Theodor Benjamin Helfrecht und der Kartograph Johann Christoph Stierlein großes Interesse an der Burg. Der Maler Georg Könitzer schuf sogar eine Lithografie der Burgruine im Kontext seiner Arbeiten rund um das Fichtelgebirge.

Die Burgruine Epprechtstein erstreckt sich auf einer langgestreckten, schroff abfallenden Granitplatte. Hier befand sich einst der turmartige Hauptwohnbau, auf den eine Treppe zur hölzernen Aussichtsplattform führt, die 1982 errichtet wurde. Von hier aus eröffnet sich ein Rundblick über den Waldstein, den Großen Kornberg, Schwarzenbach an der Saale, Oberkotzau bis hin nach Hof. Zusätzlich bietet die Aussicht auch Einblicke ins innere Fichtelgebirge bis zur Kösseine. Die Burg Epprechtstein ist nicht nur ein historisches Juwel, sondern auch ein beeindruckendes Zeugnis der Architekturgeschichte und bietet Besuchern die Möglichkeit, in die bewegte Vergangenheit dieser Region einzutauchen.

Die häufigsten Fragen

Wo befindet sich der Epprechtstein?

Der Epprechtstein liegt im Fichtelgebirge in Bayern, Deutschland. Genauer gesagt erhebt er sich über dem Ort Kirchenlamitz im Landkreis Wunsiedel.

Kann man am Epprechtstein parken?

Ja, am Fuße des Epprechtstein gibt es einen Parkplatz in der Nähe des Granitlabyrinths. Dieser Parkplatz bietet Besuchern die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge bequem abzustellen und das Ausflugsziel zu erkunden. Der Parkplatz ist kostenfrei und ermöglicht einen einfachen Zugang zum Epprechtstein und dem umliegenden Gelände. Er ist der Parkplatz für das Labyrinth und der Start für die Steinbruchwanderung. Hier der Link zur Google Karte.

Wie hoch ist der Epprechtstein?

Der Gipfel des Epprechtsteins liegt auf einer Höhe von 782,1 Metern über dem Meeresspiegel.

Gibt es eine Burg auf dem Epprechtstein?

Ja, auf dem Epprechtstein befindet sich die Ruine einer Gipfelburg, die als „Burg Epprechtstein“ bekannt ist. Diese Burg ist ein historisches Relikt und stellt einen bedeutenden Teil der lokalen Geschichte dar. Die Burg Epprechtstein wurde vermutlich zwischen 1150 und 1180 erbaut und thront auf dem 782,1 Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Gipfel des Epprechtsteins. Sie liegt über dem Ort Kirchenlamitz im bayrischen Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge. Die Burg Epprechtstein war einst Sitz von Adligen und spielte eine wichtige Rolle in der regionalen Geschichte. Heute sind von der Burg nur noch Ruinen übrig, die besichtigt werden können und einen Einblick in vergangene Zeiten gewähren.

Muß man für die Burgruine Epprechtstein Eintritt bezahlen?

Nein, der Besuch der Burgruine Epprechtstein ist kostenfrei. Du kannst die Ruinen erkunden und die Geschichte der Burg ohne Eintrittsgeld erleben. Es ist eine großartige Möglichkeit, in die Vergangenheit einzutauchen und die historische Bedeutung dieser Burg zu entdecken.

Muß man im Granitlabyrinth Eintritt bezahlen?

Nein, der Besuch des Granitlabyrinths am Epprechtstein ist kostenlos. Es ist ein frei zugänglicher Ort für alle Besucher. Es gibt keine Eintrittsgebühren, sodass du das Labyrinth jederzeit besuchen und erkunden kannst, ohne dafür zu bezahlen.

Gibt es besondere Öffnungszeiten?

Nein, es gibt keine speziellen Öffnungszeiten für die Burgruine Epprechtstein, da sie eine frei zugängliche Ruine ist. Du kannst sie daher das ganze Jahr über und zu jeder Tageszeit besuchen. Beachte jedoch, dass es keine offiziellen Betreuungspersonen oder Führungen vor Ort gibt. Auch das Granitlabyrinth ist zu jeder Zeit geöffnet.

Welche besonderen Ausflugsziele solle man einmal gesehen haben?

Drachenschlucht:
Die Drachenschlucht in Eisenach ist eine mystische Schlucht mit engen Wegen und Felsen. Umgeben von dichtem Wald und Felsformationen, vermittelt sie eine märchenhafte Atmosphäre. Legenden ranken sich um die Felsformationen und verleihen der Schlucht ihren Namen.
–> Drachenschlucht
Alatsee:
Der Alatsee in Füssen ist ein malerischer Bergsee inmitten der Allgäuer Alpen. Mit klarem Wasser und umgeben von Wäldern und Bergen, bietet er eine idyllische Kulisse. Der Alatsee ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch mit Mythen und Legenden verbunden. Er lädt zu Spaziergängen und Naturbeobachtungen ein. Es wird ein Goldschatz im See vermutet.
–> Alatsee
Brandenburger Tor:
Das Brandenburger Tor in Berlin ist ein historisches Wahrzeichen und ein Symbol der deutschen Einheit. Es ist ein beeindruckendes neoklassizistisches Tor mit dorischen Säulen. Es steht am Pariser Platz und ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt.
–> Brandenburger Tor
Schiefer Turm von Pisa:
Der Schiefe Turm von Pisa ist ein ikonisches Wahrzeichen in Italien. Er ist Teil des Domplatzes von Pisa und zeichnet sich durch seine ungewöhnliche Neigung aus. Besucher können den Turm besteigen und die Aussicht genießen.
–> Schiefer Turm von Pisa
Stephansplatz Wien:
Der Stephansplatz in Wien ist der zentrale Platz der Wiener Innenstadt. Er wird von historischen Gebäuden, Geschäften und Cafés umrahmt und ist ein lebendiger Treffpunkt. Der Stephansdom, eines der Wahrzeichen Wiens, dominiert den Platz. Hier pulsiert das städtische Leben.
–> Stephansplatz Wien
Zentralfriedhof Wien:
Der Zentralfriedhof in Wien ist eine der größten Friedhofsanlagen der Welt. Der Friedhof ist nicht nur eine Ruhestätte, sondern auch ein Ort kultureller und historischer Bedeutung. Prominente Persönlichkeiten sind hier begraben, und die Architektur der Grabmäler ist beeindruckend.
–> Zentralfriedhof Wien

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